Habel

Mit lediglich 7,4 ha Fläche ist Habel die kleinste der zehn deutschen Halligen – Inseln, die gegen die Fluten der Nordsee nicht durch Deiche geschützt sind, deren Häuser aber auf künstlich aufgeschütteten Warften stehen, damit wenigstens sie nicht wie das übrige Land immer wieder überschwemmt werden. Im Fall von Habel ist dies freilich nur ein einziges Haus, nämlich die Vogelschutzstation. Denn bis auf den Vogelwart ist Habel vollkommen unbewohnt, die Hallig ist auch für Besucher gesperrt, damit sich die einzigartige Flora und Fauna hier inmitten des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ungestört entwickeln kann. So können auf Habel allerlei Seevögel in aller Ruhe und Abgeschiedenheit rasten, nisten und brüten.

Habel liegt zwischen dem Festland und der Hallig Gröde. Zweimal die Woche kommt das Postschiff aus Schlüttsiel vorbei und versorgt den Vogelwart mit Post, Lebensmitteln und Trinkwasser, ansonsten ist er ganz auf sich gestellt, nur an wenigen Tagen im Jahr bekommt er kurzzeitig Gesellschaft, wenn Reparatur- oder Küstenschutzarbeiten anfallen.

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