Riems

Die zu Greifswald gehörende Ostseeinsel Riems liegt im Greifswalder Bodden südlich von Rügen und nahe dem pommerschen Festland. In den 1970er Jahren wurde sie durch einen Damm mit dem Festland verbunden, der vor einigen Jahren jedoch an einem kleinen Teilstück wieder geöffnet wurde, um der Gristower Wiek Frischwasser zuzuführen.

Für die Öffentlichkeit ist Riems nicht zugänglich – dies aber nicht etwa, um wie auf vielen anderen Inseln in der Ostsee Wasservögel zu schützen, nein, die Sperrung soll das Festland vor etwaigen Seuchen und Krankheiten schützen, die auf Riems ausbrechen könnten. Grund dafür sind die Arbeiten des Friedrich-Loeffler-Instituts – benannt nach dem Greifswalder Professor, der 1898 die Viren entdeckte –, das fast die ganzen 20 ha Fläche der Insel einnimmt und in dem bereits seit 100 Jahren hochgefährliche Krankheitserreger wie Grippe, BSE, Schweinepest, Ebola und EHEC erforscht werden. Die Labors des Instituts gleichen einem Hochsicherheitstrakt, und für Beschäftigte wie Besucher sind aufwendige Ein- und Ausschleuseverfahren mit Duschen und Kleidungswechsel vorgeschrieben.

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