Kirr

Das vielfach verzweigte und verästelte Prielsystem, das die ausgedehnten Salzweiden der Ostseeinsel Kirr in viele einzelne Flächen untergliedert, ist die Besonderheit dieses Eilandes, das sich südlich der Halbinsel Zingst im Darßer Boddengewässer ausbreitet. Mit einer Größe von etwa 370 ha beeindruckt die Insel durch ihre Ursprünglichkeit, die sie seit Jahrhunderten bewahren konnte. Bis in die erste Hälfte des 20. Jhs. wurde auf Kirr Landwirtschaft betrieben, da sich das Gelände – der Name Kirr bedeutet „mit Büschen und Sträuchern bewachsene Gegend“ – hervorragend als Viehweide nutzen ließ. Die Ruinen eines ehemaligen Bauernhofes sind heute noch auf der Insel zu sehen, das Weideland wird jetzt von Darß aus bewirtschaftet.

Seit den 1970er Jahren ist Kirr als Vogelschutzgebiet ausgewiesen und seit 1990 gehört die Insel zur Schutzzone II des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Bei Hochwasser fast vollkommen überflutet, ist Kirr ein wunderbares Brutgebiet für Watvögel wie Uferschnepfen, Rotschenkel, Kiebitze und viele mehr. Außerdem bevölkern zahlreiche Brandseeschwalben, Lachmöwen und Kraniche die Inse

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