Gänsewerder

Das Schicksal der Ostseeinsel Gänsewerder zeigt deutlich, wie bedroht unsere heimische Tier- und vor allem die Vogelwelt ist. Als der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft im Jahr 1990 eingerichtet wurde, war Gänsewerder noch ein wichtiges Brutgebiet für Küstenvögel, die hier im Schaproder Bodden östlich von Hiddensee Schutz und Zuflucht fanden. Obwohl die Insel von Menschen nicht betreten werden darf, fühlten sich viele Tiere hier dennoch aufgrund der Nähe zu bewohntem Gebiet - Hiddensee liegt nur etwa 400 m entfernt – nicht mehr sicher und zogen sich in andere Gefilde zurück.

Die Nationalparkverwaltung bemüht sich nach Kräften, das ökologische Gleichgewicht auf Gänsewerder wiederherzustellen, und so genießt die oval geformte, flache, sandige Insel, die nur etwa 300 auf 150 m groß und mit Kleinpflanzen und Schilf bewachsen ist, zusammen mit der benachbarten Fährinsel und dem Gellen, der südlichen Halbinsel von Hiddensee, nach wie vor besonderen Schutz. Vielleicht kann sich Gänsewerder so tatsächlich wieder in ein Vogelparadies verwandeln?

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