Fährinsel

Die dicht mit Wacholder bewachsene Fährinsel, die östlich vor Hiddensee liegt und von der großen Hauptinsel an manchen Stellen nur rund 120 m entfernt ist, erhielt ihren Namen zwar aufgrund des Fährverkehrs, der einst hier zwischen Rügen und Hiddensee verlief, bevor in den 1950er Jahren die Postboote ihren Dienst aufnahmen, doch heute ist sie als reine Naturschutzinsel für Besucher gesperrt und allein der Vogelwelt sowie ein paar hier grasenden Gotlandschafen vorbehalten.

Auf knapp 40 Hektar Fläche stellt die Fährinsel ein einzigartiges Vogelparadies dar, das jedoch aufgrund der Nähe zur bewohnten Insel Hiddensee bedroht ist, denn im Lauf der Jahre haben sich seltenere Vögel auch hier rar gemacht. Nach wie vor bevölkern jedoch Sturm-, Lach- und Schwarzkopfmöwen in größeren Kolonien das Eiland, Brandgänse ziehen sich zum Nisten und Brüten in die geschützten Bereiche der Insel zurück, und für Mittelsäger ist die Fährinsel eines der wichtigsten Brutgebiete im gesamten Raum Hiddensee.

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